Island-Tour Weblog

Zeit

3.Juli.2008 · 4 Kommentare

Wenn jetzt alle vom Urlaub reden, den sie noch so vor sich haben, werde ich ganz still. ICH hatte meinen sehr schönen Urlaub in einem aussergewöhlichen Land. In meinem RSS Feed flattern immernoch täglich Bilder aus den Foren Islands ein. Da kommt dann doch recht schnell wieder die Sehnsucht auf. Ich muss wieder hin! Immer wieder wurden wir nach dem Wetter in Island gefragt, ist es um diese Jahreszeit im Mai nicht doch zu kalt? Oder – was? nach Island? Hier wird es endlich warm, und ihr fahrt nach Island? Ich muss dann immer lächeln- die waren noch nicht da! Die können es nicht wissen. Das Wetter ist natürlich ein Bestandteil des Erlebnisses Island. Es gibt auf Island kein schlechtes Wetter, nur gutes und weniger gutes. Jetzt, nach einem halben Jahr nach dem Treff des ersten Berliner Islandstammtisches, kam ein eine Meldung von Elke, die wirklich in Vik arbeitet. Hoffentlich hat sie auch mal Zeit, sich Island wieder anzusehen. Eine Bekannte von mir fliegt jetzt dahin, um mit dem Bus und in Zelten übernachtend Island zu erfahren. Sie wird dann zu den Wissenden gehören, die nicht nach dem Wetter fragen, sondern die Schönheit des Landes beschreiben können. (Jörg)

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Übergewicht

27.Mai.2008 · 4 Kommentare

Wenn man eine Reise plant, versucht man so gut es geht, an alles zu denken. Vieviel davon? Kann ich auf jenes verzichten? Schuhe, wetterfeste Kleidung, Zahnbürste. Wir haben an alles gedacht. Etwas war umsonst mitgenommen worden. Das war aber dem guten Wetter zu verdanken. Wir hatten unsere Nahrungsvorräte stark dezimiert, eine Hose, die ein Loch im Knie hatte, entsorgt. Alte Handtücher, die als Polster dienten dagelassen. Kurzum, wir hatten weniger Gepäck. Aber das ist nur Theorie. Die Praxis zeigte uns am Check- In Schalter des Flughafens Keflavik, daß wir 11 kg ( in Worten: elf) zuviel dabei hatten. Das Handgepäck interessierte die sehr zuvorkommende Dame am Gummiband nicht. Was tun? Also unser Gepäck zusammen auf die Waage, Gewicht durch zwei geteilt. Nur noch 5 kg Übergewicht. Unseren Einwand, bei der Einreise doch korrekt bepackt gewesen zu sein, ignorierte die freundliche Dame mit einem ebenso freundlichen Lächeln. So taten wir etwas Gutes, und zahlten in den Fond der verarmten Fluggesellschaften 5000 ISK ein. Das sind 42 €. Es geht hier natürlich nur um Geldschneiderei. Im Duty-Free Shop hätte ich etliche Kisten Whiskey, Sekt oder Banani-Duftwässerchen im Großpack kaufen können. Es hätte keinen interessiert, wieviel das wiegt! Unsere Personenwaagen zu Hause zeigten wohl offensichtlich zu wenig an. Sind wir letztendlich Opfer unserer Eitelkeit geworden?

Diese Bilder, und die oben abgebildete Person dienen nur zur Veranschaulichung. Sie haben nichts mit dem Artikel zu tun.

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Christian

17.Mai.2008 · 6 Kommentare

Es klingt noch nach, dieses Gefühl der Freiheit, der Weite, der Urgewalt des wundeschönen Landes- Island. Hinter dem Horizont geht es wirklich weiter! Wir fuhren zusammen 3800 km durch Schnee- und Sandstürme, über unendliche Schotterpisten, durch liebliche Landschaften, raue Gegenden. Wir waren dem Polarkreis nahe und am Ende Europas. Wir warteten auf einer Paßstrasse, bis die Schneefräse uns den Weg frei machte. Christian brachte uns mit dem GPS in der einen und der Karte in der anderen Hand immer sicher durch die abenteuerlichsten Gegenden. Er war Einweiser auf dem Lavafeld, um unseren Straßenwagen im Gelände nicht zu Schaden kommen zu lassen. Wir haben uns nie verfahren. Auch ich war gespannt, wie wir beide miteinander klar kommen würden. Und ich kann sagen: Gut! Wenn er anruft, und sagt: du, da ist ein Vulkanausbruch, da müssen wir hin- ich komme mit!

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Jörg

17.Mai.2008 · 3 Kommentare

Jörg, ursprünglich hochgeladen von christian_henkel

Leider ist nun alles vorbei. Aber mit meinen Gedanken werde ich wohl ewig dabei sein. Island, ein absolut unvergessliches Erlebnis für alle, die nicht nur einmal kurz dort waren und sich die eine oder andere touristische Sehenswürdigkeit angeschaut haben. Man merkt die Faszination erst, wenn man die Insel umrundet und sich vieles unterwegs anschaut. Jede Ecke ist vollkommen anders. Nichts ist gleich!
Schade, daß aus unserer Gruppe die am Anfang fahren wollte, die einen oder anderen, leider, teilweise auch aus finanziellen Gründen, nicht dabei waren. „Jungs, hättet ihr gewusst, was ihr versäumt, ihr hättet wochenlang nur Wasser und Brot gegessen, um die Kohle zusammen zu kriegen“. Ich war nicht das letzte mal dort. Der Island-Virus hat mich gepackt! Viel habe ich bereits von der Welt gesehen. War ganz oben und sehr weit unten. Habe meinen Kopf über und unter Wasser gesteckt. Aber nichts, wirklich nichts kommt der Faszination der Natur so nahe wie auf Island. Auch möchte ich mich an dieser Stelle bei Jörg bedanken. 14 Tage mit jemand Tag und Nacht zu verbringen, den man im Grunde gar nicht richtig kennt, war durchaus ein Experiment. Nicht ein böses Wort ist zwischen uns gefallen. Alles ist mehr als Prima gelaufen. DANKE,  Jörg! DANKE, Island!

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Druckablass

17.Mai.2008 · Kommentar schreiben

Field, ursprünglich hochgeladen von christian_henkel

Eine ganz besondere Atmosphäre war der Druckablass. Die große Wolke ist einfacher Wasserdampf. Das einzige was dort passiert ist eine Senkung des Druckes. Mit über 100 Bar wird der Wasserdampf dort auf einen für die Kraftwerke annehmbaren Druck reduziert. Das ganze mit einem extrem dumpfen Grollen laut zu hören. Ein unheimliches Schauspiel.

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Unser Feld

17.Mai.2008 · 2 Kommentare

Field, ursprünglich hochgeladen von christian_henkel

Auf unsere Fahrt von Reykjavík zu unserer letzten Unterkunft, haben wir ca. 2km entfernt von der Bundesstrasse 1, etliche Dampffontänen gesehen. So etwas lassen wir uns natürlich nicht entgehen. Nach einer Fahrt auf einer sehr abenteurlichen Strecke sind wir dort dann auch angekommen. Ein vollkommen freies Solfataren-Feld. Speziell für uns!

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Blubberblasenberg

13.Mai.2008 · 4 Kommentare

Auf unserer Fahrt zur nächsten Unterkunft zwischen Reykjavík und Hveragerthi kamen wir in ein aktives Geothermales Gebiet. Schon aus großer Entfernung sahen wir die aufsteigenden Dampfsäulen an den Hängen der Berge. Also Lenkrad rum und hin. Wir kamen an eine Stelle die noch besser, oder einfach anders als die Felder um Myvatn war. Nichts touristisch erschlossenes, sondern eine schon für die Gewinnung der Erdwärme vorbereitete Station. Die kleinen fauchenden, und lustig sprudelnd stinkenden Quellen nahmen sich fast verspielt gegen den dröhnend bullernden Dampfkessel aus. (J.)

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Der Eishai- Part 2

12.Mai.2008 · 7 Kommentare


Die Stunde der Bewährung kam heute Vormittag. Christian machte es wahr, und probierte die berühmte Eishai- Spezialität Hákarl (sprich: Haukardl) Ein wenig mulmig war uns schon, als wir Bjarnarhöfn betraten. Mit Hildibrandur gingen wir in die berühmte Produktionstätte des Hákarl. In einer ehemaligen Lagerhalle hat er ein Museum eingerichtet, daß die Geschichte seiner Familie als Fischer seit Generationen zeigt. In der Mitte des Raumes ein Tisch mit Kostproben von Trockenfisch und Hákarl. Christian nimmt sich zusammen und einen Holzspieß und ein Stück wandert in seinen Mund…(J.)

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Ehrfurcht

12.Mai.2008 · Kommentar schreiben

Lavafeld, ursprünglich hochgeladen von christian_henkel

Ehrfurcht

Ehrfurcht ergreift mich beim Anblick der Lava-Felder.
Erfurcht vor der Gewalt unserer Natur.
Erfurcht vor den Stärke, vor der unschlagbaren Kraft.
Wie stark, wie mächtig, muss es bei der Enstehung dieser Felder gewesen sein?
Wie klein, wie klein fühlt sich der Mensch auf diesen Feldern.
Auf den Feldern der Macht, der Natur, der wirklichen Kraft der Erde.
Mir stockt der Atem, ich kann es nicht fassen, wenn ich den Blick bis zum Horizont schweifen lasse.
Lava bis zum Horizont. Schwarze Lava, alles vernichtend, kalt erstarrt.
Ich bin nur ein Mensch, ein kleiner Mensch, ein nichts auf dieser Welt.
Ein muss tief atmen, tief atmen, wenn ich an die Macht, an die Größe denken muss.
Ich versuche es zu begreifen. Zu begreifen was ich sehe.
Erfurcht ergreift mich. Vor der Macht, vor der Schönheit, vor der Macht der Erde.

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Vatnsnes

12.Mai.2008 · Kommentar schreiben

Vatnsnes, ursprünglich hochgeladen von christian_henkel

Ein Blick mit verschneiten Bergen am Horizont ist immer etwas besonderes. Hier ein Blick von der Halbinsel Vatnsnes.

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