Posted by: Christian | 17.Mai.2008

Jörg

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Leider ist nun alles vorbei. Aber mit meinen Gedanken werde ich wohl ewig dabei sein. Island, ein absolut unvergessliches Erlebnis für alle die nicht nur einmal kurz dort waren und sich die eine oder andere touristische Sehenwürdigkeit angeschaut haben. Man merkt die faszination erst, wenn man die Insel umrundet und sich vieles unterwegs anschaut. Jede Ecke ist vollkommen anders. Nichts ist gleich!
Schade das aus unsere Gruppe, die am Anfang fahren wollte, die einen oder anderen leider teilweise auch aus finanziellen Gründen nicht dabei waren. “Jungs, hättet ihr gewusst was ihr versäumt, ihr hatten wochenlang nur Wasser und Brot gegessen um die Kohle zusammen zu kriegen”. Ich war nicht das letzte mal dort. Der Island-Virus hat mich gepackt! Viel habe ich bereits von der Welt gesehen. War ganz oben und sehr weit unten. Habe meine Kopf über und unter Wasser gesteckt. Aber nichts, wirklich nichts kommt der faszination der Natur so nahe wie auf Island. Auch möchte ich mich an dieser Stelle bei Jörg bedanken. 14 Tage mit jemand Tag und Nacht zu verbringen, den man im Grund gar nicht richtig kennt, war durchaus ein Experiment. Nicht ein böses Wort ist zwischen uns gefallen. Alles ist mehr als Prima gelaufen. DANKE Jörg! DANKE Island!

Posted by: Christian | 17.Mai.2008

Druckablass

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Eine ganz besondere Atmosphäre war der Druckablass. Die große Wolke ist einfacher Wasserdampf. Das einzige was dort passiert ist eine Senkung des Druckes. Mit über 100 Bar wird der Wasserdampf dort auf einen für die Kraftwerke annehmbaren Druck reduziert. Das ganze mit einem extrem dumpfen Grollen laut zu hören. Ein unheimliches Schauspiel.

Posted by: Christian | 17.Mai.2008

Unser Feld

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Auf unsere Fahrt von Reykjavík zu unserer letzten Unterkunft, haben wir ca. 2km entfernt von der Bundesstrasse 1, etliche Dampffontänen gesehen. So etwas lassen wir uns natürlich nicht entgehen. Nach einer Fahrt auf einer sehr abenteurlichen Strecke sind wir dort dann auch angekommen. Ein vollkommen freies Solfataren-Feld. Speziell für uns!

Posted by: macjoe | 13.Mai.2008

Blubberblasenberg

Auf unserer Fahrt zur nächsten Unterkunft zwischen Reykjavík und Hveragerthi kamen wir in ein aktives Geothermales Gebiet. Schon aus großer Entfernung sahen wir die aufsteigenden Dampfsäulen an den Hängen der Berge. Also Lenkrad rum und hin. Wir kamen an eine Stelle die noch besser, oder einfach anders als die Felder um Myvatn war. Nichts touristisch erschlossenes, sondern eine schon für die Gewinnung der Erdwärme vorbereitete Station. Die kleinen fauchenden, und lustig sprudelnd stinkenden Quellen nahmen sich fast verspielt gegen den dröhnend bullernden Dampfkessel aus. (J.)

Posted by: macjoe | 12.Mai.2008

Der Eishai- Part 2


Die Stunde der Bewährung kam heute Vormittag. Christian machte es wahr, und probierte die berühmte Eishai- Spezialität Hákarl (sprich: Haukardl) Ein wenig mulmig war uns schon, als wir Bjarnarhöfn betraten. Mit Hildibrandur gingen wir in die berühmte Produktionstätte des Hákarl. In einer ehemaligen Lagerhalle hat er ein Museum eingerichtet, daß die Geschichte seiner Familie als Fischer seit Generationen zeigt. In der Mitte des Raumes ein Tisch mit Kostproben von Trockenfisch und Hákarl. Christian nimmt sich zusammen und einen Holzspieß und ein Stück wandert in seinen Mund…(J.)

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Posted by: Christian | 12.Mai.2008

Ehrfurcht

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Ehrfurcht

Ehrfurcht ergreift mich beim Anblick der Lava-Felder.
Erfurcht vor der Gewalt unserer Natur.
Erfurcht vor den Stärke, vor der unschlagbaren Kraft.
Wie stark, wie mächtig, muss es bei der Enstehung dieser Felder gewesen sein?
Wie klein, wie klein fühlt sich der Mensch auf diesen Feldern.
Auf den Feldern der Macht, der Natur, der wirklichen Kraft der Erde.
Mir stockt der Atem, ich kann es nicht fassen, wenn ich den Blick bis zum Horizont schweifen lasse.
Lava bis zum Horizont. Schwarze Lava, alles vernichtend, kalt erstarrt.
Ich bin nur ein Mensch, ein kleiner Mensch, ein nichts auf dieser Welt.
Ein muss tief atmen, tief atmen, wenn ich an die Macht, an die Größe denken muss.
Ich versuche es zu begreifen. Zu begreifen was ich sehe.
Erfurcht ergreift mich. Vor der Macht, vor der Schönheit, vor der Macht der Erde.

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Posted by: Christian | 12.Mai.2008

Vatnsnes

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Ein Blick mit verschneiten Bergen am Horizont ist immer etwas besonderes. Hier ein Blick von der Halbinsel Vatnsnes.

Posted by: Christian | 12.Mai.2008

Island-Pferde

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Auch wenn ich mich nicht als Pferdefreund bezeichnen möchte, ganz im Gegenteil. Aber die Pferde hier auf Island haben alle irgendwie ein nettes Gesicht und sehen durch ihre komplette Erscheinung einfach toll aus. Schön wenn man dann auch mal so ein Foto machen kann.

Posted by: macjoe | 12.Mai.2008

Urgewalten


Wir haben seit unserer Ankunft hier Top Wetter. Mal einen Sandsturm, mal kurz tiefhängende, dramatische Wolkenbildungen, mal Sonne satt. Der Wechsel der Wetterstimmungen kann hier im 15 Minutentakt erfolgen. Abfahrt mit Sonne pur, nach einer Viertelstunde Bergfahrt stecken wir in den Wolken. Wir sind mit dem Toyota Avensis schon gute 2500 km um die Insel rum. Immer wieder werden wir von der gewaltig schönen Landschaft beeindruckt. Leere Strassen sind hier im Moment normal. Die Nationalstrasse 1, die hier als Ringstrasse um die Insel führt, kann als Parkplatz für Fotostopps genutzt werden. Wenden, rückwärtsfahren oder auf die Strasse legen, um Bilder aus einer besonderen Perspektive zu machen-kein Problem! Das wird sich zu Beginn der Urlaubssaison ändern. Im Moment sind wir in Hellnar, einem Ort im Westen Islands, auf der Halbinsel am Snaefellsnes. Heute geht es Hákarl probieren zum Bjarnarhöfn, Südwestlich der Hafenstadt Stykkishólmur. Mal sehen ob Christian immer noch so mutig ist, wenn es dann um den Eishai geht…Siehe Eishai Artikel hier im Blog. (J.)

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Posted by: Christian | 10.Mai.2008

Stop

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Pause zu machen, ist in Island einfach nett! Es ist genauso einsam und ruhig wie die Fahrt! ;-)
Hier in Island haben wir lernen müssen, was Autos aushalten können. Wir sind bisher Straßen gefahren, die eigentlich nicht so heissen dürften. Wie gut das es ein Mietwagen ist. Mit unserem eigenen Autos würden diese Pisten nicht befahren. Gelernt haben wir, das man um einen Allrad und etwas höher gelegten Wagen nicht drum herum kommt. Man fährt einfach ruhiger!

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