Posted by: macjoe | 5.April.2008

One more things

Als neuzeitliches technisches Gerät bezeichnete die dänische Polizei den zehn Jahre alten iMac, nachdem sie ihn beschlagnahmt hatte. Die Spur aus dem Internet führte die Gesetzeshüter in die Wohnung eines dänischen Mac- Users. Sie stolperten erst über die Tatsache, dass ein offenes WLAN für jeden in der Nähe nutzbar ist, und damit die heiße Spur nicht zwangsweise bei ihm endet. Und dann behauptete der Mann auch noch, DAS sei der Computer, als die Polizisten von ihm die Herausgabe des Tatwerkzeugs verlangten. Nein! Den Computer, nicht den Monitor, wollten sie… Der Mac soll heute noch bei der dänischen Polizei stehen.

Auch in der TSA (Transportation Security Administration) eines US- Flughafens klafften Wissenslücken. Programmierer Michael Nygard verwirrte das Personal mit einem MacBook Air, welches kein Laufwerk, keine Schnittstellen an der Rückseite und keine Festplatte besaß, da es sich um die SSD Variante (Flashspeicher) handelte. Auch das Röntgenbild entsprach nicht dem eines gewöhnlichen Notebooks. Ein jüngerer Mitarbeiter der TSA klärte seine Kollegen auf. Trotzdem musste Nygard für den entgültigen Beweis den Computer starten und ein Programm öffnen. In Zukunft sollen die TSA Angestellten auf solche “Fälle” vorbereitet sein.

Was das mit unserer Reise nach Island zu tun hat? Nun auch wir werden neuzeitliches technisches Gerät dabei haben. So wie mein kleines Schwebestativ. Ist ohne Batterie, hat keine Festplatte, und auch keine Schnittstellen. Ladegeräte aller Art, mobile Festplatten zu Datensicherung für unterwegs füllen unsere Koffer. Wir müssen einige Kontrollen passieren, werden mit Sicherheitspersonal zu tun haben. Ich bin auf den Check-in gespannt. Wenn wir an Sicherheitsmitarbeiter geraten, die noch nie einen Mac gesehen haben, geschweige denn einen GPS GeoTagger… Ich hoffe dieser Blog hilft hier weiter. (Jörg)

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Antworten

Da müsst ihr euch in Island keine Sorgen machen. Das einzige, was passieren könnte, ist das der Zoll nachgewiesen haben will, das ihr euren technischen Kram wieder ausführt und eine Sicherheitsleistung dafür verlangt. Bei Touristen ist das aber eher selten der Fall.

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